ZFS-Storage

Open-E JovianDSS

ZFS-Power als Software-defined Storage – hardware-unabhängig, vielseitig.

Open-E JovianDSS ist eine Linux-basierte Software-Defined-Storage-Lösung auf ZFS-Basis. Sie läuft auf physischen Servern oder als virtuelle Appliance in hyperkonvergenten Umgebungen und ist hardware-unabhängig. Das macht sie zum starken Werkzeug, wenn Sie Speicher gezielt auf vorhandene oder gewählte Hardware aufsetzen wollen – ohne Bindung an einen Appliance-Hersteller.

Worum geht es?

Software-defined Storage statt Vendor-Stack.

Klassische Storage-Appliances binden Sie an Hardware-Refresh-Zyklen und Hersteller-Lizenzmodelle. Open-E JovianDSS entkoppelt Software und Hardware: dieselbe Plattform läuft auf 2-Bay-Servern genauso wie auf großen Mehr-Knoten-Setups. Sie wählen Hardware und Performance-Profil, wir bringen den Storage-Stack ins Laufen.

Was die Lösung kann

Die wichtigsten Funktionen im Überblick.

Daten-Beschleunigung

Write Log (ZIL), Hybrid Read Cache mit RAM (ARC) und SSD/NVMe (L2ARC) sowie ZFS-Spezialgeräte für Metadaten und kleine Blöcke.

Daten-Integrität

Prüfsummenbildung für Daten und Metadaten, selbstheilende Scrub-Funktion, atomare Schreibvorgänge und Copy-on-Write.

Daten-Optimierung

Online-Komprimierung mit mehreren Algorithmen, Deduplizierung, Snapshots und Klone mit bedarfsgerechter Speichernutzung.

Monitoring & Verwaltung

Lokale oder externe LDAP-Authentifizierung, Monitoring per SNMP, Nagios oder Checkmk, GUI-Statistiken.

Replikation & HA

Asynchrone und synchrone Replikation zwischen Standorten, Cluster-Setups für hohe Verfügbarkeit – passend zum Schutzbedarf.

Multi-Tenancy

Mehrere Speicherbereiche getrennt nach Mandanten oder Abteilungen – jeweils mit eigenen Quotas, Snapshots und Zugriffsrechten.

Performance-Architektur

Mehrere Tiers, ein System.

Open-E JovianDSS staffelt Daten automatisch nach Zugriffshäufigkeit über mehrere Speicher-Schichten – heiße Daten landen im RAM, warme auf NVMe, kalte im Pool. Das passiert transparent im Hintergrund.

Caching-Hierarchie

Heißeste Daten im schnellsten Speicher – automatisch von ZFS verwaltet.

ARC~ ns
RAM
Adaptive Replacement Cache · Reads aus dem Arbeitsspeicher
L2ARC + ZIL~ µs
NVMe / SSD
Erweiterter Read-Cache · Write Log für synchrone Schreibvorgänge
Storage Pool~ ms
HDD / SSD
Kapazitäts-Tier · OpenZFS Pool mit Mirror oder RAID-Z
Lese-Pfad
Anfrage → ARC (RAM) → L2ARC (NVMe) → Pool. Treffer im oberen Tier sind hunderte Male schneller als ein Pool-Zugriff.
Schreib-Pfad
Synchrone Writes landen zunächst im ZIL (NVMe), werden bestätigt und später transaktional in den Pool geschrieben.

Speicherprotokolle

Block und File auf einer Plattform.

JovianDSS kombiniert Block- und File-Storage. Sie wählen pro Volume, was passt – ohne zweite Plattform daneben.

iSCSIFibre ChannelNFSSMB / CIFS

Hypervisor-Integration

Bewährt mit den gängigen Plattformen.

Direkte Einbindung in Ihre Virtualisierungs-Umgebung – ob physische Server oder als virtuelle Appliance in hyperkonvergenten Setups.

VMwareProxmox VECitrix HypervisorMicrosoft Hyper-V

Auf den Punkt

Warum diese Lösung in der Praxis funktioniert.

  • Hardware-unabhängig – Sie wählen Server, CPU, NVMe
  • OpenZFS-basiert – proven storage technology
  • Lauffähig physisch und in virtualisierten Umgebungen
  • Integriert mit VMware, Proxmox, Citrix und Hyper-V

FAQ

Häufige Fragen zu Open-E.

Welche Hardware brauchen wir für Open-E?
Open-E ist hardware-unabhängig – läuft auf gängiger x86-Server-Hardware. Wir planen die Hardware passend zum Workload (Random-IOPS, Sequential-Throughput, Kapazität) und zur gewünschten Verfügbarkeit. Empfehlungen geben wir nach einer kurzen Anforderungsklärung.
Welche Speicherprotokolle werden unterstützt?
iSCSI und Fibre Channel als Block-Protokolle, NFS und SMB/CIFS als File-Protokolle. Diese Kombination erlaubt sowohl klassische Virtualisierungs-Speicherung als auch Datei-Dienste auf einer Plattform.
Funktioniert das mit unserer Virtualisierung?
Ja. Open-E ist mit den gängigen Hypervisoren zertifiziert: VMware, Proxmox VE, Citrix Hypervisor und Microsoft Hyper-V. Auch in hyperkonvergenten Setups als virtuelle Appliance möglich.
Wie steht es um Hochverfügbarkeit?
JovianDSS unterstützt asynchrone und synchrone Replikation zwischen Standorten sowie Cluster-Setups mit automatischem Failover. Wir wählen die passende Variante anhand Ihrer Anforderungen an RPO und RTO.
Open-E oder TrueNAS – was passt zu uns?
TrueNAS ist appliance-orientiert – Hardware, Software und Support kommen aus einer Hand. Open-E gibt Ihnen mehr Flexibilität bei Hardware-Wahl und Skalierung, dafür mehr eigene Verantwortung. Wir empfehlen ergebnisoffen – manchmal ist auch eine gemischte Strategie die richtige Antwort.
Können wir später migrieren?
ZFS-Pools lassen sich grundsätzlich exportieren und auf einer anderen ZFS-Plattform importieren. Ein vollständiger Anbieter-Wechsel ist nicht trivial, aber möglich – Vendor-Lock-in im klassischen Sinn entsteht hier nicht.

Kontakt

Open-E JovianDSS unverbindlich anfragen

Sie möchten ein konkretes Angebot, eine Demo oder haben Fragen zur Migration? Schreiben Sie uns – wir melden uns in der Regel innerhalb eines Werktags.

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